Eiche Und Linde Mythologie

Ovid beschreibt in den metamorphosen den besuch des göttervaters jupiter und seines sohnes merkur in einer stadt in phrygien die einwohner gewähren den beiden wanderern jedoch keinen einlass.
Eiche und linde mythologie. Als letzte gunst verwandeln die götter das menschenpaar philemon und baucis in eine eiche und eine linde deren zweige sich berühren sodass auch der tod sie nicht trennen kann. Bei den germanenstämmen mitteleuropas wurde er donar genannt. Gott offenbarte sich zum beispiel abraham in der nähe heiliger eichen. Durch die schöne form des lindenbaumes sahen die menschen in ihm schon früh den baum der liebe.
Für viele menschen mag es ein trost sein dass aus dem vergangenen etwas neues kostbares hervorgeht. Bei den germanen waren die esche wotan odin und die eiche þor donar geweiht wie die berühmte donareiche bei fritzlar. Die linde als liebesbaum. Auch die griechen weihten bäume maia der göttin der fruchtbarkeit.
Die linde wurde jahrhundertelang als mittelpunkt von dörfern und städten angepflanzt sie diente auch als hof park alleebaum und kam in mischwäldern vor. Selbst in der bibel nimmt die eiche eine besondere stellung ein. Allein philemon und seine frau baucis ein altes ehepaar das in einer ärmlichen hütte am stadtrand lebt üben gastfreundschaft nehmen die beiden auf und bewirten sie mit allem was sie haben. In vielen verschiedenen völkern und kulturen gab es eichenkulte auch in den großen hochkulturen der römer und griechen.
Dieses motiv ist bereits aus der griechischen sagenwelt bekannt. Beides die eiche und der honig verbinden sich in der christlichen mythologie. Ihre weiche rinde läd dazu ein die anfangsbuchstaben der liebenden auf ihr zu verewigen. Eine alte linde ohne triftigen grund zu fällen würde wohl auch noch heute zu empörung anlass geben vescoli 1995.
Der goldene honig für die nahende goldene zeit der eichenbaum mit seinem dauerhaften holz und langen leben als baum. Unter linden fanden feste und versammlungen statt aber auch das dorfgericht und die linde gilt daher wie die eiche als gerichtsbaum. Die iren ordneten die eiche mit dagda ebenfalls einem wettergott zu 17 und den slawen war sie dem perun oder perkun geweiht dessen name vom indoeuropäischen wort für eiche herrührt 13. In der traumdeutung steht die linde für heilung und als kraftort um energie zu tanken beuchert 1996.
In der germanischen mythologie kannte man die irminsul und die weltenesche yggdrasil. Sie wurde auch als friedensbaum gepflanzt.
